Andreas Kühnapfel

Ehemals freier Fotograf und Journalist, immer noch Autor, Reisender, Vater und Großvater, neuerdings auch wieder Ehemann.
Ich mag Endzeitgeschichten. Apokalypsen und Weltuntergänge, Zivilisationszusammenbrüche und Chaos. Diese Ereignisse werfen in mir immer wieder zwei interessante Fragen auf:

Wie entwickelt sich ein Mensch in dieser Zeit?

Was tut er, wenn alles was er kennt einfach so den Bach runter geht?

Eher selten dagegen stelle ich mir die Fragen: Warum rennen die jetzt aufs Dach? Warum sollte jemand dieses oder jenes tun? Denn die Antwort darauf ist eigentlich ganz einfach: das sind Fehler, und Fehler macht jeder Mensch irgendwann. Und Fehler sind auch wichtig für eine Geschichte, denn ansonsten gäbe es nichts zu erzählen. Was wäre denn langweiliger als "Hans geht durchs Leben und macht alles richtig."

Schon als Kind interessierte mich die Welt, das Abenteuer und das Leben an sich. Diesen Wissensdurst stillte und stille ich noch heute wann immer es geht; durch verschiedene Berufe und Jobs, durch Reisen und die eine oder andere persönliche Katastrophe.

Geboren zu Lebzeiten Martin Luther Kings und erwachsen geworden in den wilden 80er Jahren ist mein Alter für mich nur noch ein Wert > 50. Es ist nicht relevant für mich, wie alt ich bin, sondern nur, wie alt ich mich fühle.




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Etwa neun Monate nach Beginn der Apokalypse beschließt Christopher Stern den Keller, in dem er die Wintermonate verbracht hat, zu verlassen. Obwohl er noch genug Lebensmittel und Ausrüstung hat, um zu überleben spürt er, das es Zeit ist aufzubrechen. Denn seit Monaten hat er keinen einzigen Menschen mehr gesehen und auch keine Anderen. Diese Anderen, das sind die offenbar seelenlosen Wiedergänger. Untote, die sich nach ihrem Ableben erheben und über die Lebenden herfallen.

Bisse sind nicht nur tödlich, sie verwandeln den Gebissenen ebenfalls.

Dennoch zieht es Chris hinaus und das nicht nur wegen einem beginnenden “Lagerkoller”. Er will wissen, ob da “noch etwas ist”. Sind da noch weitere wie er? Überlebende, die sich durch das entsprechende Maß an Gewalt oder auch durch einfaches Verstecken überlebt haben? Oder findet er vielleicht noch mehr? Auf jeden Fall muss er der Einsamkeit entfliehen. Dringend.

Also macht er sich auf die Suche. und auf seinem Weg durch die Westpfalz und einen Teil des Saarlandes begegnen ihm sehr schnell Menschen. Da ist zum Beispiel Niklas. Ein Soldat der einiges erlebt hat, oder die Familie Rausch, deren Patriarch mehr als merkwürdig erscheint.

Chris lernt dass die Liebe zum Mittelalter und das “Erleben” dieser Zeit, was er früher einmal vorsichtig als Hobby belächelt hat, nun eine ganze Gemeinschaft gerettet hat.

Doch dann trifft er durch Zufall auf einen Menschen, den er lang vermisst und totgeglaubt hat. Auf seine Frau.

Wird sich nun sein größter Wunsch, nach einem Leben mit der Frau die er liebt, erfüllen lassen?
Drachengeist - Das Erwachen
Drachengeist - Das Erwachen

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Auf allen Vieren nach Nancy
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