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  • Andreas Kühnapfel

    Ehemals freier Fotograf und Journalist, immer noch Autor, Reisender, Vater und Großvater, neuerdings auch wieder Ehemann. Ich mag englische Autos, bayrische Motorräder, Reisen auf unterschiedlichsten Wegen, Fotografieren und ab und an auch musizieren.
    Geboren zu Lebzeiten Martin Luther Kings und erwachsen geworden in den wilden 80er Jahren habe ich zunächst einige Jahre mein Glück mit dem Fahren von LKWs im In- und Ausland gesucht. Kurz nach dem beruflichen Wechsel in die IT-Sparte erfolgte auch der Wohnortwechsel vom Sauerland in die Südwest-Pfalz. Das immer wieder kehrende, tief in mir verankerte Fernweh und das Interesse an Kulturen, Menschen, an dem "Neuen und Unbekannten" schlechthin stille ich mittlerweile durch Reisen. Meist sind es kurze, nur ein paar Tage dauernde, jedoch sehr intensive Trips.

    Seit Anfang 2020 bin ich nun CEO, Trainee und Reinigungskraft meiner kleinen Firma AK Services. Hier befasse ich mich mit der Betreuung von IT Systemen und der Einrichtung und Verwaltung von Webpräsenzen. Nach vielen Jahren in denen ich für andere gearbeitet habe, wurde es Zeit, mich auf meine eigenen Präferenzen zu verlegen.

    Dieses abwechslungsreiche Leben bietet mir einige Vorlagen für meine Geschichten, die ich jedoch lange Jahre nur für mich schrieb. Meine erste Veröffentlichung, "Auf allen Vieren nach Nancy", erschien im Jahr 2009 und beschreibt eine sehr wichtige Zeit meines Lebens: 2008 verbrachte ich einige Tage auf dem Jakobsweg zwischen dem Saarland und Nancy in Frankreich, was mir zwar weder Kirche noch Glauben näher brachte, dafür jedoch wichtige Einblicke über mich selber gewährte. Mit der "Drachengeist-Trilogie" erfüllte ich mir anschließend einen lang gehegten Traum und mit "Generation Z" führe ich diesen weiter.  

    Generation Z
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    Etwa neun Monate nach Beginn der Apokalypse beschließt Christopher Stern den Keller, in dem er die Wintermonate verbracht hat, zu verlassen. Obwohl er noch genug Lebensmittel und Ausrüstung hat, um zu überleben spürt er, das es Zeit ist aufzubrechen. Denn seit Monaten hat er keinen einzigen Menschen mehr gesehen und auch keine Anderen. Diese Anderen, das sind die offenbar seelenlosen Wiedergänger. Untote, die sich nach ihrem Ableben erheben und über die Lebenden herfallen.
    Bisse sind nicht nur tödlich, sie verwandeln den Gebissenen ebenfalls.
    Dennoch zieht es Chris hinaus und das nicht nur wegen einem beginnenden “Lagerkoller”. Er will wissen, ob da “noch etwas ist”. Sind da noch weitere wie er? Überlebende, die sich durch das entsprechende Maß an Gewalt oder auch durch einfaches Verstecken überlebt haben? Oder findet er vielleicht noch mehr? Auf jeden Fall muss er der Einsamkeit entfliehen. Dringend.
    Also macht er sich auf die Suche. und auf seinem Weg durch die Westpfalz und einen Teil des Saarlandes begegnen ihm sehr schnell Menschen. Da ist zum Beispiel Niklas. Ein Soldat der einiges erlebt hat, oder die Familie Rausch, deren Patriarch mehr als merkwürdig erscheint.
    Chris lernt dass die Liebe zum Mittelalter und das “Erleben” dieser Zeit, was er früher einmal vorsichtig als Hobby belächelt hat, nun eine ganze Gemeinschaft gerettet hat.
    Doch dann trifft er durch Zufall auf einen Menschen, den er lang vermisst und totgeglaubt hat. Auf seine Frau.
    Wird sich nun sein größter Wunsch, nach einem Leben mit der Frau die er liebt, erfüllen lassen?

    Drachengeister
    Manche Dinge brauchen so viel Zeit, dass man irgendwann gar nicht mehr merkt wie die Zeit vergeht. Dies gilt vor allem für Geschichten. An einem Winterabend vor vielen Jahren saß ich mit einem Laptop (den es schon gar nicht mehr gibt) auf dem Schoss in einem Schaukelstuhl (den es auch schon nicht mehr gibt) in einem gut beheizten Wohnzimmer (das gibt es noch, aber nicht mehr in meinem Leben) und begann eine Geschichte zu schreiben.Drachengeist
    Ein junger Mann, damals hieß er noch Korvin, erwacht nackt in einem Wald und erinnert sich an nichts.
    Nach zwei Jahren, zu dem Zeitpunkt lagen Korvins Erlebnisse schon viele Monate im Tiefschlaf auf meiner Festplatte, beschlossen Falk und ich gemeinsam weiter an dieser Geschichte zu schreiben.
    Irgendwann wurde aus dem “Korvin” ein “Vynn”. Manche Orte und Personen blieben erhalten, andere gingen davon.
    Wir verbrachten viele Stunden damit, in Skypesitzungen, an Kaminen oder auf Balkonen sitzend diese Geschichte zu spinnen. Zwischenzeitlich nahmen wir mit der Geschichte an einem Wettbewerb teil, bewarben uns bei Agenten und bei Verlagen.
    Ja, es gab sogar Zeiten in denen der ein oder andere Autor nicht mehr an die Geschichte um Vynn, den Drachengeist namens Sonnenglut und das kleine Mädchen, das alle nur Engel nennen, glaubte. Dazu kamen dann private oder berufliche Veränderungen, Wohnortwechsel und jede Menge anderer Hindernisse.

    Ungefähr Mitte 2014 beschlossen wir, die Geschichte als eBook selber aufzulegen. Wir hängten noch einige Monate an Überarbeitung dran, baten Testleser und Hobbylektoren um ihre Meinung und endlich, im Dezember 2015 erschien der erste Teil im Handel. “Drachengeist – Das Erwachen”. 
    Gefolgt vom zweiten Teil "Drachengeist – Der Goldene” im Juli 2016 und endlich dann im Januar 2017 vom Abschluss unserer Trilogie “Drachengeist – Der Sturm”.
    Das Interessante daran, wenn Dinge dann endlich ihren Abschluss finden ist die Emotion die dahinter steckt. So eine Mischung aus Stolz über das Erreichte und Trauer um das, was einen Teil deines Lebens eingenommen hat und nun losgelassen werden muss.
    Naja, Loslassen. So ganz tut man es ja doch nicht. Man erstellt zum Beispiel eine Webseite zu den Büchern, hofft auf die entsprechenden Klicks in den sozialen Medien und freut sich wenn die ersten positiven Kommentare auftauchen.
    Und dann ist da noch der Drang, weiter zu erzählen. Geschichten aus der Welt, die man geschaffen hat wollen noch hinaus.
    Denn darum geht es letztendlich: Geschichten müssen erzählt werden. Dazu sind sie da.

    Gutes Erzählen da draußen, wo immer ihr auch jemand loslassen müsst.