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    Manche Dinge brauchen so viel Zeit, dass man irgendwann gar nicht mehr merkt wie die Zeit vergeht. Dies gilt vor allem für Geschichten. An einem Winterabend vor vielen Jahren saß ich mit einem Laptop (den es schon gar nicht mehr gibt) auf dem Schoss in einem Schaukelstuhl (den es auch schon nicht mehr gibt) in einem gut beheizten Wohnzimmer (das gibt es noch, aber nicht mehr in meinem Leben) und begann eine Geschichte zu schreiben.Drachengeist

    Ein junger Mann, damals hieß er noch Korvin, erwacht nackt in einem Wald und erinnert sich an nichts.

    Nach zwei Jahren, zu dem Zeitpunkt lagen Korvins Erlebnisse schon viele Monate im Tiefschlaf auf meiner Festplatte, beschlossen Falk und ich gemeinsam weiter an dieser Geschichte zu schreiben.

    Irgendwann wurde aus dem “Korvin” ein “Vynn”. Manche Orte und Personen blieben erhalten, andere gingen davon.

    Wir verbrachten viele Stunden damit, in Skypesitzungen, an Kaminen oder auf Balkonen sitzend diese Geschichte zu spinnen. Zwischenzeitlich nahmen wir mit der Geschichte an einem Wettbewerb teil, bewarben uns bei Agenten und bei Verlagen.

    Ja, es gab sogar Zeiten in denen der ein oder andere Autor nicht mehr an die Geschichte um Vynn, den Drachengeist namens Sonnenglut und das kleine Mädchen, das alle nur Engel nennen, glaubte. Dazu kamen dann private oder berufliche Veränderungen, Wohnortwechsel und jede Menge anderer Hindernisse.



    Ungefähr Mitte 2014 beschlossen wir, die Geschichte als eBook selber aufzulegen. Wir hängten noch einige Monate an Überarbeitung dran, baten Testleser und Hobbylektoren um ihre Meinung und endlich, im Dezember 2015 erschien der erste Teil im Handel. “Drachengeist – Das Erwachen”. 

    Gefolgt vom zweiten Teil "Drachengeist – Der Goldene” im Juli 2016 und endlich dann im Januar 2017 vom Abschluss unserer Trilogie “Drachengeist – Der Sturm”.

    Das Interessante daran, wenn Dinge dann endlich ihren Abschluss finden ist die Emotion die dahinter steckt. So eine Mischung aus Stolz über das Erreichte und Trauer um das, was einen Teil deines Lebens eingenommen hat und nun losgelassen werden muss.

    Naja, Loslassen. So ganz tut man es ja doch nicht. Man erstellt zum Beispiel eine Webseite zu den Büchern, hofft auf die entsprechenden Klicks in den sozialen Medien und freut sich wenn die ersten positiven Kommentare auftauchen.

    Und dann ist da noch der Drang, weiter zu erzählen. Geschichten aus der Welt, die man geschaffen hat wollen noch hinaus.

    Denn darum geht es letztendlich: Geschichten müssen erzählt werden. Dazu sind sie da.



    Gutes Erzählen da draußen, wo immer ihr auch jemand loslassen müsst.